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LPC900 » P89LPC9408

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Allgemeine Beschreibung

P89LPC9408 ist ein Multichip-Modul bestehend aus einem P89LPC938 Singlechip Mikrocontroller und einem PCG8576D LCD Controller in einem preisgünstigen 64-pin Gehäuse. Der LCD Controller bietet 32 Segmente und unterstützt 1 bis 4 Backplanes. Ein on-chip Bild RAM mit autoincrement Adressierung minimiert den Display Overhead.


Leistungsmerkmale


Hauptmerkmale

  • 8 kB Flash Programmspeicher (Byte-weise löschbar), organisiert in 1 kB Sektoren und 64-byte Seiten. Da byte-weise gelöscht wird, kann jedes beliebige Byte als nichtflüchtiger Datenspeicher genutzt werden.
  • 256-byte RAM Datenspeicher.
  • 512-byte EEPROM für Kundendaten erlaubt Serialisierung von Bauteilen, Speichern von Setup Parametern usw.
  • 32 segment x 4 backplane LCD Controller unterstützt 1 bis 4 Backplanes.
  • Acht eingangsseitig gemultiplexte 10-bit ADC. Zwei analoge Komparatoren mit selektierbaren Eingängen und Referenzquellen.
  • Zwei 16-bit Counter/Timer (jeder kann so konfiguriert werden, dass er einen Ausgang bei Timer Overflow toggled oder zu einem PWM Ausgang wird) und ein 23-bit System Timer, der auch als Echtzeituhr genutzt werden kann.
  • Verbesserte UART mit fractional baudrate Generator, Erkennen von Breaks und Framing Errors, automatische Adress-Erkennung; 400 kHz byte-wide I2C-Bus Kommunikationsport und SPI Kommunikationsport
  • CCU liefert PWM, Input Capture und Output Compare Funktionalität.
  • Sehr genauer interner RC Oszillator ermöglicht Betrieb ohne externe Oszillator Komponenten. Die RC Oszillator Option kann selektiert und feingetuned werden.
  • 64-pin LQFP Gehäuse mit 20 Mikrocontroller I/O Pins und bis zu 23 Mikrocontroller I/O Pins bei Nutzung der internen Oszillator und Reset Optionen.

Zusätzliche Merkmale

  • VDD Betriebsbereich von 2.4 V bis 3.6 V mit 5 V toleranten I/O Pins (kann bis zu5.5V betrieben werden).
  • Serielle Flash In-Circuit Programmierung (ICP) erlaubt ein einfaches Codieren in der Produktion mit kommerziellen EPROM Programmierern. Flash Security Bits verhindern das Auslesen von sensitiven Anwendungsprogrammen.
  • Eine leistungsfähige 80C51 CPU hat bei einer Arbeitsfrequenz von 18 MHz Instruktions-Zykluszeiten von 111 ns bis 222 ns für alle Instruktionen ausser Multiplikation und Division. Das ist die sechsfache Leistung einer Standard 80C51 bei gleicher Taktfrequenz. Eine niedrigere Taktfrequenz für die gleiche Leistung resultiert in weniger Stromverbrauch und reduzierter EMI.
  • Serielle Flash In-System Programmering (ISP) ermöglicht das Programmieren des schon in der Endapplikation montierten Bauteils.
  • In-Application Programming (IAP) des Flash Programmspeichers ermöglicht, den Code in der laufenden Anwendung zu ändern.
  • Watchdog Timer mit separatem on-chip Oszillator, benötigt keine externen Komponenten. Der Watchdog Prescaler ist aus acht Werten wählbar.
  • Niederspannungserkennung (Brownout detect) ermöglicht ein sanftes Herunterfahren des Systems bei Stromausfall. Kann optional auch als Interrupt konfiguriert werden.
  • Idle und zwei verschiedene Power-down Stromsparmodi. Verbessertes Reaktivieren aus dem Power-down Modus (ein LOW Interrupt input startet die Ausführung). Typischer Power-down Strom ist 1 uA (totaler Power-down mit deaktivierten Spannungskomperatoren).
  • Active-LOW Reset. On-chip Power-on Reset ermöglicht den Betrieb ohne externe Reset Komponenten. Ein Reset counter und eine Unterdrückungsschaltung für Reset Störimpulse verhindert unechte und unvollständige Resets. Eine Software Resetfunktion ist ebenfalls verfügbar.
  • Konfigurierbarer on-chip Oszillator mit Optionen für den Frequenzbereich, vom Anwender wählbar durch programmierbare Konfigurationsbits im Flash. Unterstützt werden Frequenzen von 20 KHz bis zur maximalen Frequenz von 18 MHz.
  • Oszillatorfehler Erkennung. Watchdog Timer besitzt einen eigenen Oszillator auf dem Chip, womit er eine Oszillatorfehlererkennung ausführen kann.
  • Programmierbare Konfigurationen für Port Ausgänge: quasi-bidirectional, open drain, push-pull, input-only.
  • Port Eingabemuster Erkennung. Port0 kann einen Interrupt erzeugen, falls der Wert der Pins mit einem vordefinierten Muster übereinstimmt oder nicht.
  • Alle Port Pins können LED betreiben (20 mA). Für den gesamten Chip ist eine Maximalgrenze spezifiziert.
  • Kontrollierte Anstiegsgeschwindigkeit bei Port Ausgängen zur Reduktion von EMI. Ausgaben haben ungefähr 10 ns minimale Anstiegszeit.
  • Bei Selektierung der internen Reset Option werden zum Betreiben der P89LPC9408 nur Power und Ground Verbindung benötigt.
  • Vier Interrupt Prioritätsebenen.
  • Acht Tastatur Interrupt Eingänge.
  • Schmitt-Trigger Port Eingänge.
  • Zweiter Daten-Pointer.

Datenblatt

P89LPC9408